Spiritueller Adventskalender 2017

Ab dem 1. Dezember 2017 hier online...


Predigt am 33. Sonntag im Jahreskreis, Lj. A – 2017
Predigt am 33. Sonntag im Jahreskreis, Lj. A – 2017

Gottes Therapie bei mangelndem Vertrauen


Spruch des Tages


Vorträge in der nächsten Woche 



Neues Seelsorgeteam (kath. und evang.) am Klinikum Ingolstadt.

(Wenn Sie das Foto anklicken, erscheinen weitere Informationen)


Ist am Ende alles aus? Da muss doch noch was kommen!

Vortrag mit Klinikseelsorger Christoph Kreitmeir zum Thema Tod und Sterben

 am 13.11.17 in der Adam-Riese-Halle in Bad Staffelstein um 19.30 Uhr

Bericht und Fotos von Petra Lang

Nach der wertschätzenden Begrüßung durch Bad Staffelsteins Ersten Bürgermeister Jürgen Kohmann referierte der Theologe und Klinikgeistliche Chrstoph Kreitmeir aus Ingolstadt vor mehr als 200 Interessenten zum Thema „Was kommt nach dem Tod“ am 13.11. in der Adam-Riese-Halle in Bad Staffelstein.

 

Die unumstößliche Tatsache unseres Lebens ist, dass wir alle einmal sterben müssen. Unsere Lebenszeit ist begrenzt und endlich. Die meisten Menschen meiden eine Auseinandersetzung mit diesem Thema und reagieren nicht selten hilflos, wenn es dann soweit ist.  Nicht selten überwiegt im Lebensprozess des einzelnen die „ars vivendi“ (Kunst des Lebens)  mehr,  als die „ars moriendi“ (Kunst des Sterbens)

Sterben und Leid hat wenig Platz in unserer von Globalisierung und Konsumdenken geprägten Gesellschaft.

 

Klares Anliegen des Referenten Kreitmeir ist es den Menschen Hilfestellungen für den schwierigsten  Lebensabschnitt mit auf den Weg zu geben. Christoph Kreitmeir ist bestens vertraut mit diesem Lebensthema, sowohl in persönlicher als auch in beruflicher Hinsicht, begleitet er tagtäglich Menschen auf  ihrer letzten  Wegstrecke.

 

Gleichzeitig schenkte der Referent aufgrund seines reichen Erfahrungsschatzes Mut und Zuversicht und fordert auf, uns bereits zu Lebzeiten auf das Thema „Sterben“ einzulassen  und aktiv in unser Leben zu integrieren. Wir sollten den Prozess des Sterbens als etwas Normales wahrnehmen  und in Situationen  des Abschieds uns nahestehende Menschen liebevoll begleiten und angstfrei damit umgehen.

 

Ein kurzer Ausblick in die Historie und die Jenseitsvorstellungen  der Weltreligionen, wie Judentum, Christentum, Islam, Hinduismus und Buddhismus zeigt, dass sich die Menschen seit Urzeiten mit der Thematik des Sterbens  befassen, und  - interessanterweise - proklamiert jede dieser  Glaubensüberzeugungen, dass mit dem Tod nicht alles zu Ende ist.

Hier ist insbesondere unser christlicher Glaube hervorzuheben, der besagt, dass nach dem Tod unser Lebensweg durch Gott vollendet wird.

 

Vor allem die hoffnungsvollen Bilder der Bibel vom Sterben wollen ermutigen, mit Vertrauen  auf den Tod zuzugehen. Sie wollen uns beim Schritt durch das Tor die Zuversicht geben, dass wir nicht allein sind. Jesus ist uns diesen Weg vorangegangen und begleitet uns.

Doch was passiert eigentlich mit unserer „vermeintlichen“ Seele?

 

Zweifler dürfen versichert sein, dass aufgrund von  psychologischen  Erkenntnissen Seelenreisen und Traumbilder eine Annäherung an metaphysische Zustände und Begegnungen ermöglichen. Nach dem  bekannten  Psychoanalytiker C.G. Jung tragen wir viele für uns selbst unbekannte und unerforschte „Räume“  in uns; es sind Ahnungen und Begegnungen mit unserer Seele, die nicht an Raum und Zeit gebunden sind, und dadurch Verbindungen zwischen dem Diesseits und Jenseits schaffen können.

 

Viele heilende Bilder vom Leben nach dem Tod finden wir vor allem in der Bibel. Sie wollen uns die Zuversicht geben, dass wir nicht alleine gehen müssen und Jesus, der uns vorangegangen ist, uns begleitet. Er hat unsere Wohnung bereitet (Joh 14,1-12), in der wir umgeben sind von der Liebe Christi.

 

Symbolisch vergleichbar ist das menschliche Sterben  auch mit der Verwandlung einer Raupe hin zum Schmetterling, seiner eigentlichen  Bestimmung.

Erst durch die Verpuppung der Raupe und das anschließende komplette Auflösen der Raupe in der Puppe, entsteht etwas völlig Neues, der Schmetterling. Dieser Prozess der Metamorphose ist auch uns zugesagt, wenn wir uns im Tod „auflösen“ und bei Gott ganz neu werden.

 

Was letztendlich bleibt, ist ein rational  nicht zu erfassender Mythos, der uns nicht ängstigen muss, sondern eher heiter und zuversichtlich stimmen soll, wenn wir unser Lebensfundament auf den Glauben an Jesus Christus und seiner Zusage bauen: „Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt" (Mt 28,18-20).

 

Christoph Kreitmeir beschloss den Vortrag mit einigen kurzen Dialogen aus dem Publikum.


Beitrag im Obermain Tagblatt vom 14.11.17, S. 6 zum Vortrag von Christoph Kreitmeir am 8.11.17 im Stadtschloss Lichtenfels.
Beitrag im Obermain Tagblatt vom 14.11.17, S. 6 zum Vortrag von Christoph Kreitmeir am 8.11.17 im Stadtschloss Lichtenfels.

beten.gottnah.bistumsweit - Grußwort

 

Liebe Schwestern und Brüder,

als die Jünger den Herrn bitten, ihnen beizubringen, wie man betet, lehrt er sie das Vaterunser, "das ja eine einzige Bitte ist", wie der große Theologe Romano Guardini feststellte. Das vertrauende Bitten ist unsere natürliche Haltung gegenüber Gott, der bereits "weiß, was ihr braucht, noch ehe ihr ihn bittet." (Mt 6,8)

Guardini fährt fort: "Es ist schön, im Gebet zu den Menschen hinzudenken, die einem teuer sind; in Liebe wissend ihre besonderen Schwierigkeiten, Nöte, Anliegen zu berühren und sie vor Gottes Augen zu stellen. … Zum nämlichen Gott sollen wir auch die großen Dinge der Gesamtheit tragen: die Entscheidungen der Geschichte, die Anliegen des Volkes, die Nöte der Zeit."

Ich bin daher dankbar für die Gebetsinitiative beten.gottnah.bistumsweit, die sich vorgenommen hat, im Wochenrhythmus ganz konkret für Anliegen in unserem Bistum zu beten, und lade Sie herzlich ein, sich diesem diözesanen Gebetsnetz anzuschließen. Jeder kann mitwirken, von der ganzen Pfarrgemeinde über Jugendgruppen und Gebetskreise bis zu Familien und Einzelpersonen. Auch die Form Ihrer Beteiligung ist völlig offen: von der Fürbitte in der Heiligen Messe über ein kurzes Gebet in Gemeinschaft bis zum persönlichen Abendgebet oder einem spontanen Stoßgebet ist hier ebenfalls alles denkbar.

Ich freue mich, wenn auch Sie an der Gebetsinitiative teilnehmen und mitbeten für die vielfältigen Anliegen in unserer Diözese!

 

Gregor Maria Hanke OSB

(Bischof von Eichstätt)




„Das Kreuz setzt dir zu,

nicht damit du darunter verkommst,

sondern dass du lernst,

Gott zu vertrauen.

Denn Gott vertrauen ist keine Kunst,

wenn alles wohl geht.“


Martin Luther


Predigt zum 32. Sonntag im Jkrs., Lj. A - 2017

Wach- , Achtsam-Sein, denn wir wissen

weder den Tag noch die Stunde

Predigt am 32. Sonntag im Jahreskreis, Lj. A – 2017
Predigt am 32. Sonntag im Jahreskreis, Lj. A – 2017
6000 Punkte für den Himmel








Hermann Josef Kreitmeir an seinem 90. Geburtstag im Kreise seiner Familie



 

Gebete für Menschen in Krankheit 

 



"Erzähle Gott nicht

 

von deinen großen Problemen,

 

sondern erzähle deinen Problemen,

 

dass du einen großen Gott hast."

 


RADIOVORTRAG!

 

Ich bin wertvoll -

Selbstvertrauen und Selbstwert

 

>> hier anhören

"Sehnsucht ist das Grundgefühl der Seele"

Interview im domradio am 20.03.17  

Kreuzweg-Meditation 2017






Zukunfsfreude

Zukunftsfreude ist der Markenanspruch des neuen Gütersloher Verlagshauses.

Mit den drei Leistungs-Attributen "Durchblick erhalten", "Sinn finden", "Zuversicht gewinnen" entstehen Schnittmengen für die zukünftigen Themenfelder Gesellschaft, Spiritualität und Lebensgestaltung des Verlages.

Die Themen "Zuversicht", "Optimismus", "Lebensgestaltung", "Sinn", "Freude" und "Spiritualität" bestimmen auch mein Leben und Tun. Über die Schnittmenge der Verlagsphilosophie und meines eigenen Ansatzes freue ich mich sehr.