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Ostern im April 2020. Die Welt steht still, viele Länder befinden sich im Lockdown. Auch in Deutschland sind Geschäfte und Schulen geschlossen. Michael Patrick Kelly erhält die Einladung des Kölner Doms, in der im UNESCO Weltkulturerbe eingetragenen Kathedrale ein Konzert zu geben. Alleine und ohne Publikum. Das Domportal bleibt verriegelt. Hier kann man nun das Ergebnis sehen.



Interessante Vorträge zum Nachhören

von der KEB Ingolstadt

Kirche ist bei den Menschen. Das zeigt das Beispiel der Klinikseelsorge Ingolstadt. Christoph Kreitmeir, Seelsorger im Klinikum Ingolstadt, erzählt über seine Arbeit in Corona-Zeiten.




 Audios von Christoph Kreitmeir bei der KEB Ingolstadt



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Ulrich Peters - Das Märchen von der Wasseramsel
Ulirich Peters_Das Märchen von der Wasse
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Eva Mutscher, Einfach mal abschalten, Raus aus dem Gedankenkarussell, Eschbach-Verlag
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Sonntagsblatt, Nr. 19/10. Mai 2020, S. 32, Text © Karl Schmidt; Foto: softlight69 / 123rf.com
Sonntagsblatt, Nr. 19/10. Mai 2020, S. 32, Text © Karl Schmidt; Foto: softlight69 / 123rf.com

https://shop.verlagsgruppe-patmos.de/stiller-mut-553314.html
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Ulrich Peters, Das Märchen vom Lebensbaum
Ulrich Peters_Das Märchen vom Lebensbaum
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Ulrich Peters, Das Märchen vom kleinen Dank
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Erschienen am 21.04.20 im Donaukurier, S. 14; Text und Fotos: Josef Bartenschlager
Erschienen am 21.04.20 im Donaukurier, S. 14; Text und Fotos: Josef Bartenschlager


Foto: Privat
Foto: Privat

PRÄVENTION FÜR DIE SEELE – VORTRAG VON CHRISTOPH KREITMEIR, SEELSORGER UND BUCHAUTOR

(Text von Raymund Fobes)

 

Vorbeugend Ressourcen schaffen – auch für die Seele. Das stand im Mittelpunkt des Vortrags von Christoph Kreitmeir, Seelsorger am Klinikum Ingolstadt. Es war am 11. März, als er zu diesem Thema in der Ingolstädter Buchhandlung St. Willibald sprach, und es war die Zeit, als immer mehr Maßnahmen gestartet wurden, um die dramatisch steigende Kurve der Corona-Virus-Infektionen etwas abzuschwächen, dies auch im Bewusstsein, dass der Virus letztlich nicht mehr völlig zu stoppen ist.

 

Auch die KEB Ingolstadt ist betroffen: Kreitmeirs Vortrag war der letzte, bevor so gut wie alle anderen Veranstaltungen des Zentralprogramms bis Palmsonntag abgesagt wurden.

 

Die angespannte Situation machte auch eine wichtige Botschaft des Referenten, der als Klinikseelsorger hautnah mit Sicherheitsmaßnahmen wie auch mit Krankheit überhaupt konfrontiert ist, deutlich: Irgendwann wird jeden uns einmal eine Krankheit heimsuchen, und da ist es gut, davor nicht die Augen zu verschließen, sondern sich schon jetzt darum zu bemühen, Ressourcen zu entdecken, um im Ernstfall gewappnet zu sein.

 

Durch Anklicken können Sie den ganzen Artikel lesen ...

 



Aktuelle Buchtipps




Buchtipp: Christoph Kreitmeir

Der Seele eine Heimat geben

Spirituelle Impulse für ein gutes Leben

 

~ Die Quellen innerer Kraft entdecken
~ Ein Anker im Ozean spiritueller

   Heimatlosigkeit
~ Zur Ruhe finden in gehetzten Zeiten

~ Praxiserprobt und zeitgemäß

 

Hier erhältlich!





Klinikseelsorge am Klinikum Ingolstadt


Das Seelsorgeteam (kath. und evang.) am Klinikum Ingolstadt 

(von links: Pfarrer Christoph Kreitmeir, Pastoralreferent Stefan Funk, Pfarrerin Anna-Katharina Stangler, Pfarrer Horst Schall, Gemeindereferentin Veronika Pabst, Pater Hubert Gerauer, Pastoralreferentin Claudia Wilk, Pater Pius Wichert OSB)

(Wenn Sie das rechte Foto anklicken, erscheinen weitere Informationen)




Wir Christen müssen aufpassen, dass uns die immer größer werdende gesellschaftliche Tendenz, nämlich, dass das Leben als Ganzes auf jeden Fall gelingen muss, zu sehr ansteckt. Ein nur gelingendes Leben ist schlechthin einfach nicht wahr, es überfordert uns Menschen. Immer vom Gelingen her das Leben zu definieren, führt am tieferen Sinn des menschlichen Lebens vorbei. Zu unserem Leben gehören Einschnitte, Abbrüche, Stolpern, Misslingen, Rückfälle. Es endet im Sterben und im Tod, rein menschlich gesehen in einer Niederlage.

Aber: Wer das „heilsame Scheitern“ in seinem Leben nicht lernt zu integrieren, der wird nicht nur unzufrieden und unglücklich, er überfordert sich, andere und Gott mit dem permanenten Anspruch des Perfektionismus. Gelingen und Misslingen, Hell und Dunkel, Krankheit und Gesundheit, Verlust und Gewinn – alles gehört zusammen. Das Schwere bringt oft mehr voran als das Leichte und Angenehme. Wir wissen das und deshalb sollten wir uns heute wieder einmal darauf besinnen und uns unserem unrealistischen Wunschdenken entgegenstellen. Leben ist mehr als nur das Gelingen.

 

Christoph Kreitmeir, Klinikseelsorger




"Erzähle Gott nicht

 von deinen großen Problemen,

 

sondern erzähle deinen Problemen,

 

dass du einen großen Gott hast."

 



„Das Kreuz setzt dir zu,

nicht damit du darunter verkommst,

sondern dass du lernst,

Gott zu vertrauen.

Denn Gott vertrauen ist keine Kunst,

wenn alles wohl geht.“


Martin Luther


 

Gebete für Menschen in Krankheit 

 



Spirituelle Hilfe

zur Aussöhnung mit sich selbst





"Halte keinen für glücklich, der von seinem Glück abhängt.

Die Freude an äußeren Gütern steht auf tönernen Füßen.

Jede Beglückung, die von außen kommt, verlässt uns wieder.

Jene Werte hingegen, die im Inneren wurzeln, wachsen und begleiten uns bis ans Ende." 

Lucius Annaeus Seneca

 

"Leiden heißt leisten und heißt wachsen. Aber es heißt auch reifen.

Denn der Mensch, der über sich hinauswächst, reift zu sich selbst heran.

Ja, die eigentliche Leistung des Leidens ist nichts anderes als ein Reifungsprozess.

Die Reifung jedoch beruht darauf, dass der Mensch zu innerer Freiheit gelangt - 

trotz äußerer Abhängigkeit."

Viktor E. Frankl