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Herr, du kommst auf mich zu, wenn ich es nicht erwarte.

Du sprichst mich an, wenn ich mich alleine fühle.

Du hörst mir zu, wenn ich an mir zweifle.

Du stehst zu mir, wenn ich schwach bin.

Du bleibst bei mir, wenn ich abweisend bin.

Du stellst mir Fragen, die mich fordern.

Du ermutigst mich, anzunehmen, was ist.

Du forderst mich auf, zu sein wie ich bin.

Du sagst ja zu mir, und ich spüre,

wie in mir Neues wächst: neue Hoffnung, neues Leben.

 

Die Begegnung mit dir hat mich verändert.

Ich nehme besser wahr, sehe neue Möglichkeiten,

wage wieder zu hören, und gehe behutsam neue Wege.

Ich spüre, dass in mir vieles stärker wird,

manches reift und manches Neue wird.

 

Ich will es annehmen, sorgsam tragen, wachsen lassen,

und einsetzen, wann immer ich kann.

 

Die Begegnung mit dir lässt mich neu leben:  Du machst mich glücklich!

Danke dafür! Amen.



Anna Schäffer - Eine Heilige aus der Nachbarschaft als Helferin im Umgang mit Leid

Hl. Anna Schäffer

Wir Christen müssen aufpassen, dass uns die immer größer werdende gesellschaftliche Tendenz, nämlich, dass das Leben als Ganzes auf jeden Fall gelingen muss, zu sehr ansteckt. Ein nur gelingendes Leben ist schlechthin einfach nicht wahr, es überfordert uns Menschen. Immer vom Gelingen her das Leben zu definieren, führt am tieferen Sinn des menschlichen Lebens vorbei. Zu unserem Leben gehören Einschnitte, Abbrüche, Stolpern, Misslingen, Rückfälle. Es endet im Sterben und im Tod, rein menschlich gesehen in einer Niederlage.

Aber: Wer das „heilsame Scheitern“ in seinem Leben nicht lernt zu integrieren, der wird nicht nur unzufrieden und unglücklich, er überfordert sich, andere und Gott mit dem permanenten Anspruch des Perfektionismus. Gelingen und Misslingen, Hell und Dunkel, Krankheit und Gesundheit, Verlust und Gewinn – alles gehört zusammen. Das Schwere bringt oft mehr voran als das Leichte und Angenehme. Wir wissen das und deshalb sollten wir uns heute wieder einmal darauf besinnen und uns unserem unrealistischen Wunschdenken entgegenstellen. Leben ist mehr als nur das Gelingen.

 

Christoph Kreitmeir, Klinikseelsorger


Quelle: bles.com

Kreuzweg-Meditation 2017




Andi Weiss (Herausgeber)

ICH WEISS, ES KOMMEN WIEDER GUTE TAGE

Wahre Mutmachgeschichten, die das Herz bewegen.

Gebunden, 192 Seiten · Gerth Medien

 

Seit Jahren sammelt Andi Weiss bewegende Glaubenszeugnisse,

denn die besten Geschichten schreibt das Leben selbst.

Eindrücklich zeigen diese gut 50 wahren Berichte,

wie Menschen Gottes Nähe erlebt haben.

Es sind heilsame Rückblicke, die Mut machen.

Denn so herausfordernd die Autoren ihre Lebensumstände empfunden haben,

so teilen sie doch alle das hoffnungsvolle Wissen,

das der Schriftsteller Gorch Fock auf den Punkt gebracht hat:

"Ich weiß nicht, wohin Gott mich führt, aber ich weiß, dass er mich führt."

 

Ich bin in diesem Buch auch

mit einer Mutmachgeschichte vertreten.





Das Seelsorgeteam (kath. und evang.) am Klinikum Ingolstadt 

(v.l.n.r.: Stefan Funk, Claudia Wilk, Anna Katharina Stangler, Christoph Kreitmeir, Veronika Papst, P. Pius Wichert OSB)

(Wenn Sie das linke Foto anklicken, erscheinen weitere Informationen)


"Erzähle Gott nicht

 von deinen großen Problemen,

 

sondern erzähle deinen Problemen,

 

dass du einen großen Gott hast."

 





„Das Kreuz setzt dir zu,

nicht damit du darunter verkommst,

sondern dass du lernst,

Gott zu vertrauen.

Denn Gott vertrauen ist keine Kunst,

wenn alles wohl geht.“


Martin Luther


Mein "Lebenshilfekanal" auf Youtube


Sehnsucht nach Mehr - Probier´s mit Gebet

Hoffnung als Lebenskraft

Der Sehnsucht

nachspüren





 Audios von Christoph Kreitmeir bei der KEB Ingolstadt





Glaube an die Kraft der Gedanken

nun in 5. Auflage





Spirituelle Hilfe

zur Aussöhnung mit sich selbst



 

Gebete für Menschen in Krankheit 

 





"Halte keinen für glücklich, der von seinem Glück abhängt.

Die Freude an äußeren Gütern steht auf tönernen Füßen.

Jede Beglückung, die von außen kommt, verlässt uns wieder.

Jene Werte hingegen, die im Inneren wurzeln, wachsen und begleiten uns bis ans Ende." 

Lucius Annaeus Seneca

 

"Leiden heißt leisten und heißt wachsen. Aber es heißt auch reifen.

Denn der Mensch, der über sich hinauswächst, reift zu sich selbst heran.

Ja, die eigentliche Leistung des Leidens ist nichts anderes als ein Reifungsprozess.

Die Reifung jedoch beruht darauf, dass der Mensch zu innerer Freiheit gelangt - 

trotz äußerer Abhängigkeit."

Viktor E. Frankl