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Da ich zur Zeit selbst Patient bin,

kann ich gerade keine eigenen Predigten verfassen. 

Deshalb möchte ich sehr gerne

auf unten stehende Alternativen hinweisen.




 

Auf der Suche

 

Ein junger Mann beschloss eines Tages, sich auf den Weg zu machen, um nach dem Paradies zu suchen. Er eilte durch viele Länder und war verzweifelt, dass er nirgends auch nur die kleinste Andeutung, nirgends den kleinsten Schimmer vom so sehnsüchtig gesuchten Paradies sehen konnte. Er wollte schon fast aufgeben ...

 

..., da traf er einen BLINDEN. Diesen Blinden fragte er: "Weißt du, wo ich das Paradies finden kann?" Der Blinde erwiderte: "Geh und suche Farben. Halte nach ihnen Ausschau. FARBEN sind das Paradies!"

 

Der junge Mann wusste nicht viel damit anzufangen. Es war ihm zu wenig, nur nach Farben zu suchen. Er ging weiter und traf einen TAUBEN, welcher ihm erklärte, er könne das Paradies nur dann finden, wenn er Töne und Melodien fände - und diese MELODIEN seien das Paradies. 

 

Der junge Mann ging weiter und traf zu guter Letzt einen STUMMEN. Nachdem er auch diesen gefragt hatte, wo er denn hingehen müsse, um das Paradies zu finden, schrieb der Stumme auf Papier: "Singe und juble! WORTE und LIEDER sind das Paradies!"

 

Der junge Mann ging weiter und weiter, er wurde älter und älter. Manchmal leuchtete etwas von dem auf, was er für ein Paradies hielt; dann war wieder alles verschwunden. Es gab, wenn er so zurückdachte, einige Höhepunkte, wo dieses Paradies einfach da zu sein schien. Wenn sich alles wieder in den Alltag verwandelte, konnte er ein wenig von dem zehren, was er als Paradies erlebt hatte. 

 

So ging er seinen Weg weiter und weiter und weiter. Und wenn er jetzt als älterer Mensch zurückdachte, wurde ihm bewusst, dass das eigentliche Paradies im Suchen bestand: Er hatte noch immer ein großes Ziel vor sich, etwas, das er noch erreichen wollte, und diese Spannung hielt ihn wach und lebendig. Und wenn er sich zur Ruhe setzen wird, weiß er noch immer etwas, auf das er mit der ganzen Kraft seiner Seele hofft: Den zu sehen, der ihn in seinen Händen hält. 

 

Er macht sich nur eine Sorge, ob er zufrieden sein wird, wenn er einmal nichts mehr zu suchen hat. Die Neugierde, wie das sein wird, macht die Sache immer noch spannend: Ein interessantes und spannendes Leben, mit all seinem Auf und Ab, ist das Paradies.

 

(aus: Burkhard Ellegast, Der Weg des Raben, Salzburg, S. 67-68.)


 

 

Sternstunden

 

Ich wünsche dir Sternstunden,

Momente, in denen dir etwas klar wird und einleuchtet,

funkelnde Sterne am Firmament deines Lebens,

die das Dunkel durchdringen.

 

Ich wünsche dir Sternstunden,

Augenblicke, die lange und gut nachklingen,

erfüllt von der Wärme und dem Licht wirklicher Begegnungen,

die dich stark und mutig machen.

 

Ich wünsche dir Sternstunden,

Zeiten, in denen du zu dir selbst und zur Welt kommst,

überraschend wie ein Geschenk und ein guter Gedanke,

der dich weiterbringt.

 

Ich wünsche dir Sternstunden,

Erfahrungen, die so hoch und so weit wie der Himmel sind,

unendlich wie ein geglückter Augenblick,

in dem dir Leben gelingt.

 

Ich wünsche dir Sternstunden,

in denen alles stimmt

und die ganze Welt zusammenklingt

wie ein Lied.

 

CLAUDIA PETERS






Christopherus - Heiliger der Übergänge

Kath. Morgenfeier auf BR 1 vom 26.07.2020 

von Pfr. Hans-Peter Weigel, Nürnberg

 


Kindheitsmuster

Evang. Morgenfeier auf BR 1 vom 26. Juli 2020              

von Pfrin. Elke Eilert, Wolfratshausen.

 


Heilgebet

 

Ein neuer Tag beginnt

und ich möchte Dir, Gott, danken, dass ich aus eigener Kraft aufstehen kann.

 

Dieses alles ist nicht selbstverständlich,

sondern ein täglich dankenswertes Geschenk.

 

Ich höre, fühle und rieche,

diese Eigenschaften sind Schätze,

die einem erst dann richtig bewusst werden,

wenn sie fehlen.

 

Hab auch Dank dafür,

dass meine Glieder mir gehorchen.

Erhalte mir meine Gesundheit,

wende Krankheit und Leid von mir ab.

 

Durchströme mich

mit deinem lebendigen Geist

und lasse diesen durch mich

nach außen strahlen.

 

Lebenskraft und Lebensfreude

nehme ich von Dir in mich auf,

und diese will ich weitergeben an die,

die auf Hilfe und Zuspruch angewiesen sind.

 

 

Stärke meinen Körper und meine Seele,

damit ich gesund durchs Leben gehen kann.

Amen.

 

(Unbekannter Verfasser)


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Ulrich Peters - Das Märchen von der Wasseramsel
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Eva Mutscher, Einfach mal abschalten, Raus aus dem Gedankenkarussell, Eschbach-Verlag
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Ulrich Peters, Das Märchen vom Lebensbaum
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Ulrich Peters, Das Märchen vom kleinen Dank
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https://shop.verlagsgruppe-patmos.de/stiller-mut-553314.html
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Erschienen am 21.04.20 im Donaukurier, S. 14; Text und Fotos: Josef Bartenschlager
Erschienen am 21.04.20 im Donaukurier, S. 14; Text und Fotos: Josef Bartenschlager


Foto: Privat
Foto: Privat

PRÄVENTION FÜR DIE SEELE – VORTRAG VON CHRISTOPH KREITMEIR, SEELSORGER UND BUCHAUTOR

(Text von Raymund Fobes)

 

Vorbeugend Ressourcen schaffen – auch für die Seele. Das stand im Mittelpunkt des Vortrags von Christoph Kreitmeir, Seelsorger am Klinikum Ingolstadt. Es war am 11. März, als er zu diesem Thema in der Ingolstädter Buchhandlung St. Willibald sprach, und es war die Zeit, als immer mehr Maßnahmen gestartet wurden, um die dramatisch steigende Kurve der Corona-Virus-Infektionen etwas abzuschwächen, dies auch im Bewusstsein, dass der Virus letztlich nicht mehr völlig zu stoppen ist.

 

Auch die KEB Ingolstadt ist betroffen: Kreitmeirs Vortrag war der letzte, bevor so gut wie alle anderen Veranstaltungen des Zentralprogramms bis Palmsonntag abgesagt wurden.

 

Die angespannte Situation machte auch eine wichtige Botschaft des Referenten, der als Klinikseelsorger hautnah mit Sicherheitsmaßnahmen wie auch mit Krankheit überhaupt konfrontiert ist, deutlich: Irgendwann wird jeden uns einmal eine Krankheit heimsuchen, und da ist es gut, davor nicht die Augen zu verschließen, sondern sich schon jetzt darum zu bemühen, Ressourcen zu entdecken, um im Ernstfall gewappnet zu sein.

 

Durch Anklicken können Sie den ganzen Artikel lesen ...

 


Aktuelle Buchtipps




Buchtipp: Christoph Kreitmeir

Der Seele eine Heimat geben

Spirituelle Impulse für ein gutes Leben

 

~ Die Quellen innerer Kraft entdecken
~ Ein Anker im Ozean spiritueller

   Heimatlosigkeit
~ Zur Ruhe finden in gehetzten Zeiten

~ Praxiserprobt und zeitgemäß

 

Hier erhältlich!





Klinikseelsorge am Klinikum Ingolstadt


Das Seelsorgeteam (kath. und evang.) am Klinikum Ingolstadt 

(von links: Pfarrer Christoph Kreitmeir, Pastoralreferent Stefan Funk, Pfarrerin Anna-Katharina Stangler, Pfarrer Horst Schall, Gemeindereferentin Veronika Pabst, Pater Hubert Gerauer, Pastoralreferentin Claudia Wilk, Pater Pius Wichert OSB)

(Wenn Sie das rechte Foto anklicken, erscheinen weitere Informationen)




Wir Christen müssen aufpassen, dass uns die immer größer werdende gesellschaftliche Tendenz, nämlich, dass das Leben als Ganzes auf jeden Fall gelingen muss, zu sehr ansteckt. Ein nur gelingendes Leben ist schlechthin einfach nicht wahr, es überfordert uns Menschen. Immer vom Gelingen her das Leben zu definieren, führt am tieferen Sinn des menschlichen Lebens vorbei. Zu unserem Leben gehören Einschnitte, Abbrüche, Stolpern, Misslingen, Rückfälle. Es endet im Sterben und im Tod, rein menschlich gesehen in einer Niederlage.

Aber: Wer das „heilsame Scheitern“ in seinem Leben nicht lernt zu integrieren, der wird nicht nur unzufrieden und unglücklich, er überfordert sich, andere und Gott mit dem permanenten Anspruch des Perfektionismus. Gelingen und Misslingen, Hell und Dunkel, Krankheit und Gesundheit, Verlust und Gewinn – alles gehört zusammen. Das Schwere bringt oft mehr voran als das Leichte und Angenehme. Wir wissen das und deshalb sollten wir uns heute wieder einmal darauf besinnen und uns unserem unrealistischen Wunschdenken entgegenstellen. Leben ist mehr als nur das Gelingen.

 

Christoph Kreitmeir, Klinikseelsorger




"Erzähle Gott nicht

 von deinen großen Problemen,

 

sondern erzähle deinen Problemen,

 

dass du einen großen Gott hast."

 



„Das Kreuz setzt dir zu,

nicht damit du darunter verkommst,

sondern dass du lernst,

Gott zu vertrauen.

Denn Gott vertrauen ist keine Kunst,

wenn alles wohl geht.“


Martin Luther


 

Gebete für Menschen in Krankheit 

 



Spirituelle Hilfe

zur Aussöhnung mit sich selbst





"Halte keinen für glücklich, der von seinem Glück abhängt.

Die Freude an äußeren Gütern steht auf tönernen Füßen.

Jede Beglückung, die von außen kommt, verlässt uns wieder.

Jene Werte hingegen, die im Inneren wurzeln, wachsen und begleiten uns bis ans Ende." 

Lucius Annaeus Seneca

 

"Leiden heißt leisten und heißt wachsen. Aber es heißt auch reifen.

Denn der Mensch, der über sich hinauswächst, reift zu sich selbst heran.

Ja, die eigentliche Leistung des Leidens ist nichts anderes als ein Reifungsprozess.

Die Reifung jedoch beruht darauf, dass der Mensch zu innerer Freiheit gelangt - 

trotz äußerer Abhängigkeit."

Viktor E. Frankl