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Von Mitte September bis Ende November

werden Sie auf meiner Homepage

keine neuen Einträge finden,

denn ich befinde mich nach einer schweren Operation

in anschließender Heilbehandlung.

Folgende Gebete und Texte

drücken nicht nur meine Gefühle,

sondern auch die Gefühle vieler Kranker aus,

die ich während dieser Zeit

in meinem Gebet

begleiten möchte.

 

Allen, die für mich beten oder liebevoll

an mich denken,

möchte ich von Herzen danken!









Christophorus-Meditation

Barmherziger und guter Gott,
du allein durchschaust mein Herz.
Du weißt um meine Krankheit,
du kennst meine Sehnsucht nach Heilung,
meine Sehnsucht nach dem Leben.

 

Sende mir deine heiligen Engel,
dass sie mich behüten und bewahren.
Lass deinen heilenden Geist in meinen Leib dringen,
heile meine Krankheit,
verwandle sie in einen Weg des Lebens.

 

Nimm mir die Angst und die Unruhe
und lass mich in dir den wahren Frieden finden.
Stärke mich in meiner Krankheit,
dass ich durch sie hindurch zu dir finde,
dem Ziel meiner Sehnsucht.

 


P. Anselm Grün OSB


Ich traue Deiner Gnade

und gebe mein Leben ganz in Deine Hand.

Mach Du mit mir, wie es Dir gefällt

und wie es gut für mich ist.

 

Ob ich lebe oder sterbe,

ich bin bei Dir und Du bist bei mir, mein Gott.

Herr, ich warte

auf Dein Heil und auf Dein Reich. Amen.

 

(Dietrich Bonhoeffer)


Gott, Vater und Mutter:
Deine Liebe hat kein Ende.
In unserem Leben erfahren wir dich.
Eine jede und einen jeden von uns
wiegst du in deinen Armen.

 

Jesus, Sohn Gottes:
Wir spüren es: Du leidest mit uns,
mit den Notleidenden und Geschlagenen der Welt.
Dein Angesicht ist voller Tränen.
Mit Liebe und Mitleid hast du auf uns Acht,
wenn wir uns an deiner Schulter ausweinen.

 

Geist und Tröster:
Du bringst uns in die Nähe Gottes.
Du Taube des Friedens,
erfülle unsere Herzen,
in unserer Gebrochenheit
mache du uns wieder ganz.

 

 

USA (Frauendekade), gekürzt, Aus: Gebete aus der Ökumene 4,

Wo Freiheit ist und Lachen, Missionshilfeverlag 1999
© missio





Das Gebet ist ein mächtiges Werkzeug,

ein Schlüssel, der das Herz Gottes öffnet.

 

Padre Pio von Pietrelcina


 

 

Nichts ist umsonst

 

Wenn wir einmal gehen müssen – was bleibt?

Ist es die Liebe,

die wir in andere Herzen gelegt haben;

ist es die Hoffnung,

die wir anderen Menschen geschenkt haben;

ist es der Glaube,

der uns auf ein Wiedersehen hoffen lässt;

ist es der Trost,

den wir verbreitet haben;

ist es der Gedanke an unsere Arme,

die uns beschützt haben;

sind es die schönen Worte,

die wir gesprochen haben?

Das alles bleibt – nichts war umsonst.

 

(Hildegard Peresson)

 

(Diesen Text fand ich am Ende eines Tages, wo ich vier Menschen und deren Angehörigen beim Sterben ein Begleiter sein durfte.)




Christopherus - Heiliger der Übergänge

Kath. Morgenfeier auf BR 1 vom 26.07.2020 

von Pfr. Hans-Peter Weigel, Nürnberg

 





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Aktuelle Buchtipps




Buchtipp: Christoph Kreitmeir

Der Seele eine Heimat geben

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~ Die Quellen innerer Kraft entdecken
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Klinikseelsorge am Klinikum Ingolstadt

Zum VERGRÖßERN auf den Text klicken



Das Seelsorgeteam (kath. und evang.) am Klinikum Ingolstadt 

(von links: Pfarrer Christoph Kreitmeir, Pastoralreferent Stefan Funk, Pfarrerin Anna-Katharina Stangler, Pfarrer Horst Schall, Gemeindereferentin Veronika Pabst, Pater Hubert Gerauer, Pastoralreferentin Claudia Wilk, Pater Pius Wichert OSB)

(Wenn Sie das rechte Foto anklicken, erscheinen weitere Informationen)




Wir Christen müssen aufpassen, dass uns die immer größer werdende gesellschaftliche Tendenz, nämlich, dass das Leben als Ganzes auf jeden Fall gelingen muss, zu sehr ansteckt. Ein nur gelingendes Leben ist schlechthin einfach nicht wahr, es überfordert uns Menschen. Immer vom Gelingen her das Leben zu definieren, führt am tieferen Sinn des menschlichen Lebens vorbei. Zu unserem Leben gehören Einschnitte, Abbrüche, Stolpern, Misslingen, Rückfälle. Es endet im Sterben und im Tod, rein menschlich gesehen in einer Niederlage.

Aber: Wer das „heilsame Scheitern“ in seinem Leben nicht lernt zu integrieren, der wird nicht nur unzufrieden und unglücklich, er überfordert sich, andere und Gott mit dem permanenten Anspruch des Perfektionismus. Gelingen und Misslingen, Hell und Dunkel, Krankheit und Gesundheit, Verlust und Gewinn – alles gehört zusammen. Das Schwere bringt oft mehr voran als das Leichte und Angenehme. Wir wissen das und deshalb sollten wir uns heute wieder einmal darauf besinnen und uns unserem unrealistischen Wunschdenken entgegenstellen. Leben ist mehr als nur das Gelingen.

 

Christoph Kreitmeir, Klinikseelsorger




"Erzähle Gott nicht

 von deinen großen Problemen,

 

sondern erzähle deinen Problemen,

 

dass du einen großen Gott hast."

 



„Das Kreuz setzt dir zu,

nicht damit du darunter verkommst,

sondern dass du lernst,

Gott zu vertrauen.

Denn Gott vertrauen ist keine Kunst,

wenn alles wohl geht.“


Martin Luther


 

Gebete für Menschen in Krankheit 

 



Spirituelle Hilfe

zur Aussöhnung mit sich selbst





"Halte keinen für glücklich, der von seinem Glück abhängt.

Die Freude an äußeren Gütern steht auf tönernen Füßen.

Jede Beglückung, die von außen kommt, verlässt uns wieder.

Jene Werte hingegen, die im Inneren wurzeln, wachsen und begleiten uns bis ans Ende." 

Lucius Annaeus Seneca

 

"Leiden heißt leisten und heißt wachsen. Aber es heißt auch reifen.

Denn der Mensch, der über sich hinauswächst, reift zu sich selbst heran.

Ja, die eigentliche Leistung des Leidens ist nichts anderes als ein Reifungsprozess.

Die Reifung jedoch beruht darauf, dass der Mensch zu innerer Freiheit gelangt - 

trotz äußerer Abhängigkeit."

Viktor E. Frankl